KINDERTAGESPFLEGE IN HOHENWESTEDT

Meine pädagogische
Konzeption.

Mit Herz, Bewegung und Natur: So begleite ich kleine Kinder bei den Teichwichteln in Hohenwestedt.

10 Monate bis 3 JahreAlter der KinderBis zu 5 KinderKleine GruppeMo-Fr · 7:30-14:00 UhrBetreuungszeiten
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Öffentliche, redaktionell gekürzte Fassung von Nancys Konzeption.
Alle folgenden Inhalte sind auch im PDF enthalten.

01 / KONZEPTION

Nancy und die Teichwichtel

Ich bin Nancy Kröber, staatlich anerkannte Erzieherin seit 2010 und Mutter von zwei Kindern. Ich habe in Krippen und Kindergärten gearbeitet und war bereits in Hamburg als Tagespflegeperson tätig. Seit 2021 liegt mein beruflicher Schwerpunkt in der Kindertagespflege in Hohenwestedt.

Pädagogisches Fachwissen verbinde ich mit Herz, Geduld und Einfühlungsvermögen. Jedes Kind soll sich gesehen, sicher und geborgen fühlen. Struktur, Kreativität, Musik und Humor gehören zu meinem Alltag mit den Kindern.

Für die Kinder bin ich eine liebevolle Begleiterin, für die Eltern eine verlässliche Partnerin. Regelmäßige Fortbildungen, kollegiale Fachberatung und der Austausch mit anderen Fachkräften unterstützen meine Arbeit. Zu meinen Fortbildungsthemen gehören Kinderschutz, Partizipation, wertschätzender Umgang, Erste Hilfe am Kind, Infektionsschutz, Brandschutz und Neurodiversität.

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02 / KONZEPTION

Gruppe, Zeiten und Räume

Die Teichwichtel sind eine kleine Kindertagespflege mit bis zu fünf Kindern im Alter von zehn Monaten bis drei Jahren. Die Betreuungszeiten sind montags bis freitags von 7:30 bis 14:00 Uhr.

Die Betreuung findet in unserem Einfamilienhaus in einer ruhigen Privatstraße in Hohenwestedt statt. Es gibt einen Spiel- und Bewegungsbereich, eine Küche, eine Kindergarderobe, ein kindgerechtes Bad und bei Bedarf einen zusätzlichen Schlafraum. Erreichbare Materialien und Rückzugsmöglichkeiten fördern selbstständiges Entdecken.

Im eingezäunten Garten laden Rutsche, Schaukel, Sandkiste, Kinderküche und Fahrzeuge zum Spielen ein. Kleine Ausflüge führen uns zu Spielplätzen, in die Bücherei, auf den Wochenmarkt sowie auf Wiesen und Felder. Für Kinder, die noch nicht so weit laufen, stehen Bollerwagen und Mehrsitzer-Kinderwagen bereit.

Im Alltag werde ich regelmäßig ehrenamtlich unterstützt, beispielsweise bei Haushaltsaufgaben, Festvorbereitungen und Ausflügen. Die pädagogische Begleitung bleibt meine Aufgabe.

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03 / KONZEPTION

Mein Bild vom Kind und Mitbestimmung

Jedes Kind ist eine eigenständige, kompetente Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten. Kinder lernen aus eigener Motivation und gestalten ihre Entwicklung aktiv mit. Ich begegne ihnen respektvoll auf Augenhöhe und vertraue auf ihr individuelles Tempo.

Eine stabile Bindung, echte Wertschätzung und Raum für Selbstständigkeit bilden die Grundlage. Kinder dürfen selbst ausprobieren, zum Beispiel beim Anziehen, und bekommen die Zeit und Unterstützung, die sie brauchen.

Mein Erziehungsstil ist partnerschaftlich und demokratisch. Die Kinder entscheiden altersgerecht mit: bei Spielmaterialien, Büchern, Ritualen und kleinen Alltagsfragen. Auch nonverbale Signale nehme ich ernst. So erleben sie, dass ihre Meinung zählt.

Klare, einfache Regeln geben Orientierung und lassen zugleich Freiraum. Konflikte begleite ich ruhig: Ich benenne Gefühle, höre zu und unterstütze die Kinder dabei, gemeinsam Lösungen zu finden. Teilen, Helfen und Abwarten wachsen im täglichen Miteinander.

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04 / KONZEPTION

So lernen wir: Bewegung, Natur und Spiel

Bewegung und Naturerfahrungen bilden einen Schwerpunkt. Freies Entdecken und angeleitete Bewegungsangebote ergänzen sich. Im Garten oder auf dem Spielplatz wird gerutscht, geschaukelt und balanciert; drinnen gibt es Musik, Bewegungslieder, einen Krabbeltunnel oder eine Bewegungsstrecke. Freude und kindgerechte Herausforderungen stehen im Mittelpunkt.

Kinder lernen durch eigenes Tun, Beobachtung, sichere Beziehungen und Spiel. Sie ahmen andere nach, helfen beim Tischdecken und entdecken beim Bauen oder Umfüllen Zusammenhänge. Ich begleite aufmerksam, ermutige und gebe passende Impulse.

Im Freispiel wählen die Kinder Material, Spielpartner und Dauer möglichst selbst. Bilderbücher, Singen, Fingerspiele, Malen, Kneten und Naturmaterialien bieten weitere Anregungen. Ich greife aktuelle Interessen und Situationen auf, etwa Pfützen nach einem Regenschauer.

Wiederkehrende Rituale wie unser Begrüßungslied geben Halt. Projekte können ein Thema über mehrere Tage begleiten, beispielsweise das Sammeln, Betrachten und Gestalten mit Herbstblättern.

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05 / KONZEPTION

Entwicklung und Bildungsbereiche

Ich unterstütze Selbstständigkeit, soziale und emotionale Fähigkeiten, Sprache, Kreativität, Denken, Motorik und Wahrnehmung. Die Kinder sollen sich angenommen fühlen, ausprobieren dürfen und ihre Stärken entdecken. Lernen findet in echten Alltagssituationen statt.

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06 / KONZEPTION

Ein Tag bei den Teichwichteln

Der folgende Tagesablauf gibt Orientierung. Die Zeiten sind Richtwerte; Bedürfnisse und Tempo der Kinder werden berücksichtigt.

Beispielhafter Tagesablauf
ZeitUnser Alltag
7:30-8:30 UhrAnkommen, freies Spielen und in Ruhe in den Tag starten.
Bis ca. 9:00 UhrGemeinsames Frühstück mit mitgebrachtem Essen; anschließend Wickeln nach Bedarf.
Ca. 9:00-10:30 UhrJe nach Wetter Garten, Spaziergang oder Spielplatz.
Ca. 10:30-10:45 UhrZurückkommen, Hände waschen und Mittagessen vorbereiten; Kinder helfen freiwillig beim Tischdecken.
Ca. 11:15-11:45 UhrGemeinsames Mittagessen in ruhiger Atmosphäre.
Ca. 11:45-12:15 UhrHände waschen, Wickeln, Umziehen und Vorbereitung auf die Ruhezeit.
Ab ca. 12:15 UhrMittagsschlaf oder individuell begleitete Ruhezeit.
14:00 UhrAbholen.
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07 / KONZEPTION

Frisch gekocht und gemeinsam gegessen

Das Frühstück bringen die Kinder von zu Hause mit. Das Mittagessen koche ich täglich frisch, ausgewogen und kindgerecht. Gemüse, milde Gerichte sowie sättigende Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Hirse gehören dazu. Obst, kindgerechte Rohkost und Wasser ergänzen das Angebot.

Beim Essen sitzen wir gemeinsam am Tisch. Jedes Kind bekommt Zeit und Ruhe. Kleine Aufgaben wie Obstwaschen und Tischdecken fördern Selbstständigkeit und machen die Mahlzeiten zu einem gemeinsamen Erlebnis.

Ein beispielhafter Speiseplan

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08 / KONZEPTION

Ruhe, Hygiene und Sicherheit

Jedes Kind hat einen vertrauten Ruheplatz und ein liebevolles Einschlafritual. Die Konzeption beschreibt Schlafmöglichkeiten im Haus und im Kinderwagen draußen. Kinder ohne Schlafbedarf werden bei einer ruhigen Beschäftigung begleitet. Die individuelle Schlafsituation besprechen wir mit den Eltern.

Hygiene gehört zum Alltag: Hände waschen nach dem Draußenspielen und vor dem Essen, persönliche Handtücher, saubere Wickelauflagen und gepflegte Spielmaterialien. Die Kinder lernen diese Routinen in einer ruhigen Atmosphäre und mit altersgerechter Unterstützung.

Räume und Materialien sind übersichtlich, altersgerecht und regelmäßig gereinigt. Treppen, Türen und Steckdosen sind gesichert. Der Garten wird täglich kontrolliert; Spielgeräte und Fahrzeuge werden regelmäßig geprüft. Ich begleite aufmerksam und gebe den Kindern zugleich Raum zum Entdecken.

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09 / KONZEPTION

Kennenlernen, Eingewöhnung und Elternarbeit

Vor der Betreuung führen wir ein ausführliches Erstgespräch. Wir lernen uns kennen, besprechen Erwartungen und Fragen und schauen, ob wir gut zueinander passen. Ich erfahre, was eurem Kind wichtig ist und was es braucht.

Die Eingewöhnung erfolgt behutsam im individuellen Tempo des Kindes. In den ersten Tagen begleitet ein Elternteil das Kind und bleibt unterstützend dabei, bis Vertrauen gewachsen ist. Ein enger Austausch hilft uns, die nächsten Schritte gemeinsam zu gestalten.

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen ihres Kindes. Ich arbeite partnerschaftlich mit ihnen zusammen: Kurze Gespräche beim Bringen und Abholen ergänzen geplante Entwicklungsgespräche. Wünsche und Rückmeldungen sind willkommen; bei Festen, Ausflügen und Projekten können Eltern sich einbringen.

Für organisatorische Absprachen nennt die Konzeption auch Signal und WhatsApp. Das Versenden einzelner Fotos setzt die Zustimmung der Eltern voraus. Die konkrete Kommunikation stimmen wir persönlich ab.

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10 / KONZEPTION

Entwicklung sichtbar machen

Jedes Kind erhält ein eigenes Portfolio. Gemeinsam sammeln wir Bilder, kleine Texte, Lieder, Spielideen, Basteleien und Ergebnisse aus Projekten. Die Kinder entscheiden mit, was hineinkommt. Am Ende der Betreuungszeit nehmen sie ihren Ordner als Erinnerung mit nach Hause.

Projekte dokumentiere ich mit kurzen Beschreibungen, Fotos und Sammelblättern. Regelmäßige Beobachtungen, Entwicklungsbögen und schriftliche Notizen helfen mir, Interessen, Bedürfnisse und Lernschritte wahrzunehmen.

Diese Beobachtungen bilden die Grundlage für Entwicklungsgespräche. Gemeinsam besprechen wir Stärken, Fortschritte und mögliche nächste Schritte. So erhalten Eltern einen nachvollziehbaren Einblick in die Zeit ihres Kindes bei den Teichwichteln.

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11 / KONZEPTION

Urlaub und Krankheit

Ich plane 30 Urlaubstage im Jahr und teile die Termine frühzeitig schriftlich mit. Zwischen Weihnachten und Neujahr findet keine Betreuung statt. Auch Eltern werden gebeten, ihren Urlaub rechtzeitig anzukündigen.

Kranke Kinder können nicht betreut werden, um Ansteckungen zu vermeiden. Für meinen eigenen Ausfall besprechen wir im Vorfeld mögliche Lösungen: Betreuung innerhalb der Familie oder eine Vertretungsmöglichkeit.

Die Konzeption verweist auf das Vertretungssystem des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Welche Regelung für eure Familie aktuell möglich ist, klären wir gemeinsam. Eine bestimmte Vertretung oder Verfügbarkeit wird durch diese Website nicht zugesagt.

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12 / KONZEPTION

Verantwortung, Kinderschutz und Qualität

Ein achtsamer Umgang mit Nähe und Distanz, Respekt vor den Bedürfnissen der Kinder und regelmäßige Reflexion gehören zu meinem professionellen Selbstverständnis. Ich bilde mich fort und nutze kollegiale Beratung sowie den Austausch mit Fachkräften.

Meine Konzeption beschreibt eine Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII und den Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII. Wenn ich mir Sorgen um das Wohl eines Kindes mache, ziehe ich die zuständige Fachberatung beziehungsweise das Kompetenzteam hinzu. Vertrauliche Informationen behandle ich entsprechend den geltenden Datenschutzvorgaben.

Als Grundlagen nennt die Konzeption das SGB VIII, das Kindertagesförderungsgesetz Schleswig-Holstein, die Bildungsleitlinien des Landes, das Handbuch Kindertagespflege und die Sicherheitshinweise der Unfallkasse Nord. Hinzu kommen Fachliteratur zur Kindertagespflege, zu Übergängen und zur frühkindlichen Bildung.

Diese öffentliche Fassung fasst Nancys eingereichte Konzeption sprachlich und thematisch zusammen. Wiederholungen, private Familienangaben und persönliche Nachweise sind nicht enthalten. Sie ist keine wortgleiche Wiedergabe des Originaldokuments. Die Konzeption trägt das Datum 28.12.2025 und enthält Quellenstände aus Januar 2026; diese Webfassung wurde am 29.09.2026 erstellt.

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Noch Fragen zu unserer Betreuung?

Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen.

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